Lübeck Future Award

Nachhaltig. Digital. Regional – der Award für Lübecks Zukunft

Die Zukunft der Hansestadt mitgestalten und gewinnen

Mit dem Lübeck Future Award laden wir euch ein, die nachhaltige Zukunft der Hansestadt Lübeck aktiv mitzugestalten und Impulse zu setzen. Unter dem Leitthema Nachhaltigkeit wird der Future Award herausragende Konzepte für (Dienstleistungs-) Produkte, Geschäftsmodelle oder Forschungsergebnisse in drei Themenbereichen prämieren. Die Konzepte sollten sich dadurch auszeichnen, dass sie durch die Nutzung neuer Technologien ein ökologisch nachhaltiges und qualitativ hochwertiges Zusammenleben für die Bürgerinnen und Bürger in Lübeck ermöglichen.

Was ist der Preis?

Die Stadtwerke Lübeck GmbH stiftet für den Innovationspreis Lübeck Future Award eine Prämie in Höhe von 5.000- Euro. Der Preis wird im Rahmen einer feierlichen Verleihung während der LN Media-Nacht im Mai 2020 verliehen.

Wer kann teilnehmen?

Alle Antragsteller.innen müssen Mitglieder.innen der Technischen Hochschule Lübeck (TH) oder der Universität Lübeck sein. Stellt ein Team den Antrag, müssen alle Teammitglieder.innen Angehörige der TH oder der Universität Lübeck sein.

Wie nehme ich teil?

Der Wettbewerb umfasst drei mögliche Innovationsthemenfelder (Challenges). Zur Teilnahme müssen die Teams sich für eine Challenge bis zum 31.01.2020 unter future@swhl.de registrieren.

Die Challenges

1. Wie kann E-Mobilität für die Menschen in Lübeck attraktiver werden?

Themenpate: Marc Kudling, E-Mobilitäts-Experte, Stadtwerke Lübeck

 

Jeder, der einmal mit einem Hybrid- oder Elektroauto unterwegs gewesen ist, stellt sich unweigerlich die Frage nach der Herkunft der Energie, die das Fahrzeug antreibt. Und das ist auch gut so. Die Elektrifizierung des Antriebsstranges ist mehr als nur ein Antriebswechsel. Es verändert das Bewusstsein und den Umgang für Energie und Mobilität. Und nicht zuletzt fordert der geräuscharme Antriebsstrang einen rücksichtsvolleren Umgang mit anderen Verkehrsteilnehmern.

 

Spricht man die Menschen, die noch mit fossilen Brennstoffen fahren, direkt darauf an, so sind die Gründe gegen einen Umstieg auf E-Mobilität vielfältig. Die Anschaffungskosten sind deutlich höher als bei einem Fahrzeug mit Benzin-Motor. Teilweise herrscht die Sorge vor zu kurzer Reichweite oder mangelhafter Abdeckung durch Ladesäulen. Wie also kann E-Mobilität für die Menschen in Lübeck attraktiver werden? Welcher bislang ungedeckte Bedarf besteht in Lübeck?

2. Wie kann das Internet of Things (IoT) die Umwelt und / oder das Leben der Menschen in Lübeck verbessern?

Themenpatin: Jenny Scharfe, Senior Trainee im IT-Management, Netz Lübeck

 

IoT – das Internet of Things – umfasst im öffentlichen Raum alle möglichen Dinge, wie Maschinen, Ampeln, Stromzähler, Parkplätze, Geräte, Fahrzeuge aller Art, die mit Sensoren ausgestattet und mit dem Internet vernetzt sind. Über Funk werden diese Sensordaten in Echtzeit an eine zentrale Stelle übermittelt und anschließend dargestellt, analysiert und ausgewertet. Treiber sollten aber nicht nur die Möglichkeiten der Technologie und die Gewinnerwartung sein, sondern auch der ganz konkrete Nutzen für den Menschen.

 

Was bringt die Generierung und Verarbeitung dieser Daten den Bürgerinnen und Bürgern Lübecks? Wie kann man aus den gewonnenen Erkenntnissen das Leben in Lübeck verbessern? Welche Prozesse können durch IoT optimiert werden? Wo können Kosten oder Zeit eingespart werden? Welche Geschäftsmodelle haben einen konkreten Nutzen für die Lübeckerinnen und Lübecker? Wie kann es gelingen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger selbst an dieser fortschrittlichen Technik beteiligen können? Welcher Nutzen kann dabei im Fokus stehen? Wie können wir wirtschaften, ohne die Chancen unserer nachfolgenden Generationen zu mindern?

 

Gesucht wird eine konkrete Anwendung, die ökologisch nachhaltig ist und dabei das (Zusammen-)Leben in Lübeck erleichtert oder verbessert.

 

Basis für ein solches IoT-Projekt kann das LoRaWAN-Funknetz sein, das flächendeckend in Lübeck eingerichtet wird. Es ist lizenzfrei und für kleine Datenmengen ausgelegt, bietet hohe Reichweiten und eine tiefe Durchdringung in Gebäuden. Erste IoT-Projekte mit Hilfe von LoRaWAN sind bereits gestartet, wie zum Beispiel das Anbringen von Parkplatzsensoren oder die Messung der Luftqualität und des Geräuschpegels, z.B. in Kitas. Jetzt sind weitere Ideen gefragt, die Lübeck lebenswerter machen.

3. Wie kann mit Blockchain ein Mehrwert für die Umwelt und die Menschen in Lübeck erzielt werden?

Themenpate: Volker Wallbaum, Innovationsmanager, Stadtwerke Lübeck

 

Der staatlich gesteuerte Einsatz verschiedener Instrumente zur Belohnung eines nachhaltigen Handelns zeigt in Summe noch nicht die gewünschte Wirkung. Im Ergebnis fehlt es vielen Bürgerinnen und Bürger somit an Anreizen, sich nachhaltig zu verhalten. Die aktuelle „Fridays For Future“ Bewegung zeigt, dass das Thema Umwelt immer mehr in das Bewusstsein der Menschen rückt. Was fehlt, sind Indikatoren, die den Menschen zeigen, wie sich ihr aktuelles Verhalten auf die Umwelt auswirkt.

 

Ist es möglich, mit Hilfe der Blockchain-Technologie ein Anreizsystem zu entwickeln, das umweltkonformes Verhalten belohnt, dabei aber den aktuellen Datenschutzbestimmungen entspricht? Das Ergebnis darf nicht sein, über „digitale Pranger“ diejenigen gesellschaftlich abzustrafen, die sich nicht umweltbewusst verhalten. Wie könnte so ein System aussehen? Wie können entsprechende Anreize geschaffen werden? Wie motiviert man die Menschen, teilzunehmen? Wie müsste eine Lösung aussehen, die einfach anzuwenden und doch vielfältig in ihren Möglichkeiten ist? Für registrierte Teilnehmende ist ein Zugriff auf unser LoRaWAN Netz möglich.

Eure Supporter

In allen drei Challenges unterstützen euch die dazugehörigen Themenpaten der Stadtwerke Lübeck. Sie agieren als neutrale Sparringspartner für die Teilnehmenden, vermitteln Kontakte und helfen euch ggfs. bei der Bereitstellung von Daten und Infrastruktur. Ihr erhaltet nach eurer Registrierung automatisch den Kontakt zum Mentor eures Themenbereichs.

 

Marc Kudling

Themenpate für Challenge 1: E-Mobilität

Jenny Scharfe

Themenpatin für Challenge 2: IoT

Volker Wallbaum

Themenpate für Challenge 3: Blockchain

Alles zum Lübeck Future Award

Wie läuft der Wettbewerb ab?

Anfang Dezember 2019 Start der Ausschreibung zum Lübecker Future Award.
 

31.01.2020

 

29.02.2020

 

März 2020 – genauer Termin

wird noch bekannt gegeben.

 

 

 

April 2020

 

 

09.05.2020

 

Ende der Frist zur Registrierung von Teilnehmer.innen

 

Ende der Bewerbungsfrist

 

Pitch it. Präsentation der Einsendungen im Rahmen einer Veranstaltung bei den Stadtwerken Lübeck vor Jury und Publikum. Abgabe der Arbeiten, Modelle bzw. Prototypen. Alle Teilnehmer.innen haben Gelegenheit, ihre Bewerbung durch eine kurze Pitchpräsentation vorzustellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtwerke Lübeck werden dann durch Abstimmung drei Finalisten-Teams küren.

 

 

Jury bewertet die Ideen der drei Final-Teams. Anschließend folgt Auswahl der Gewinner.innen.

 

Preisverleihung im Rahmen der LN Mediennacht 2020 in der Kulturwerft Gollan.

Wo registriere ich mich und welche Angaben werden benötigt?

Registrieren Sie sich unter future@swhl.de mit folgenden Angaben:

Namen, Anschriften, Immatrikulationsnachweise (ggf.) – aller Teammitglieder*innen die zusammen das Thema bearbeiten und die auserwählte Challenge. Die Themenpaten der Stadtwerke Lübeck nehmen anschließend den Kontakt zu den Teams auf.

Interessent.innen, die bereits eine Lösung erarbeitet haben können diese ebenfalls unter der E-Mail-Adresse future@swhl.de einreichen. Beigefügt werden muss ein kurzes Konzept der Lösungsidee. Dieses sollte nicht mehr als fünf DIN A4-Seiten umfassen, aber alle Aspekte der Lösung beinhalten und insbesondere auf die Handlungsfelder eingehen.

Wie wird bewertet?

Die Bewertung gliedert sich in 4 Handlungsfelder:

Nachhaltigkeit

  • Wurde Bezug genommen auf das Leitthema des Award Future?
  • Handelt es sich um eine Lösung, die den ökologischen Fußabdruck Lübecks und ihrer Bürgerinnen und Bürger verringert?

Innovation

  • Wie ist der Innovationscharakter des Konzepts zu beurteilen. Kann es in die Praxis überführt werden? Ist die Idee neu oder bereits erprobt und vielfach im Einsatz?
  • Wurde der Einsatz neuer Technologien bei der Lösungserarbeitung berücksichtigt?

Lübeck-Bezug

  • Inwieweit löst die Einsendung Herausforderungen, vor denen speziell Lübeck steht?
  • Lässt das Konzept einen Bezug zur Hansestadt Lübeck erkennen oder ließe sie sich genauso gut in anderen Städten umsetzen?

Einfluss

  • Wie hoch ist der Einfluss der Lösung auf die Lebensqualität einzuschätzen?
  • Wie realistisch ist die Umsetzung?
  • Wie wird sich das Zusammenleben der Bürgerinnen und Bürger Lübecks ändern?
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